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ACHTUNG! Dies ist eine wahre Begebenheit!!! Diesen geilen Typen gibt´s wirklich und die Rechte an seinem Körper liegen bei mir... *höhöööö* XD


Peter

Es war Freitag, als ich nach der Schule den Weg zu Peters Haus einschlug. Es war eiskalt und der Wind trieb mir die Tränen in die Augen. Ich hatte mal wieder meine Handschuhe vergessen und hatte nichts, das meine tauben Finger wärmen konnte. Mir blieb nichts anderes übrig, als die Hände so tief wie möglich in meinen Manteltaschen zu vergraben und gegen den Wind gebeugt schneller zu laufen. Ich beschleunigte meine Schritte also im Rhythmus des Songs, der gerade von meinem MP3- Player abgespielt wurde. Nach einer kleinen Ewigkeit stand ich dann etwas außer Atem vor der großen Doppeltür, die in Peters Elternhaus führte. Ich betätigte die Klingel und sah, wie sich ein Schatten hinter dem milchigen Glas näherte. Peters Mutter öffnete mir die Tür und begleitete mich bis zur Treppe, die in sein eigenes Stockwerk führte.

„Peter ist gerade unter der Dusche. Du kannst in seinem Zimmer auf ihn warten.“, meinte sie mit einem Lächeln und holte ihren Mantel, da sie einen Termin hatte. Ich nickte und ging langsam die Treppenstufen hoch. Oben angekommen, hörte ich hinter der Tür zu meiner Rechten ein leises Plätschern und Peter, der ziemlich übertrieben ‚guilty’ nachträllerte. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht öffnete ich seine Zimmertür und warf mich auf sein großes, weiches Doppelbett. Ich hatte schon oft eifersüchtig Peters Habseligkeiten (zu denen auch dieses grandiose Bett gehörte) bestaunt. Gedankenversunken starrte ich auf das Poster von irgendeinem halbnacktem Sänger, das genau über mir an der Decke von Tesafilm festgehalten wurde. Und schon wieder schoss mir die Frage durch den Kopf, ob seine Eltern wirklich nichts von seinen... sagen wir ‚Neigungen’ wussten. Mir konnte es ja egal sein.

Ich weiß nicht, wie lange ich da noch lag, aber irgendwann bemerkte ich, dass ich dringend mal für kleine Perverse musste und machte mich automatisch auf den Weg zum Badezimmer. Viel zu spät kam mir wieder in den Sinn, dass Peter unter der Dusche stand. Ich hatte die Tür schon schwungvoll geöffnet und stand einem meiner phantastischsten Wunschträume gegenüber.

Um die Lage zu erklären: Die Dusche war von Glaswänden umgeben, die nicht etwa milchig waren, um etwas zu verbergen. Nein, sie waren absolut durchsichtig. Und was ich sah, verschlug mir regelrecht den Atem und ließ mich mein kleines Bedürfnis augenblicklich vergessen. Ich stand höchstens 10 Sekunden in der Tür und doch hatte mein Gehirn jedes winzige Detail erfasst und abgespeichert. Das Glas, an dem gemächlich winzige Wassertröpfchen herabglitten, war leicht beschlagen und ließ den Blick frei auf Peter, der mir halb den Rücken zugewandt hatte. Erst verstand ich nicht, was er dort tat, doch dann vernahm ich ein leises Stöhnen. An dieser Stelle muss ich erklären, das Peters Stöhnen immer so hingebungsvoll und gehaucht klingt, dass es selbst einem hartgesottenem Slasher heiß den Rücken runterläuft. Seine blonden Haarsträhnen klebten ihm nass auf dem Rücken und hingen ihm ins Gesicht. So konnte ich den Ausdruck darauf nicht erkennen. Der leicht geöffnete Mund sprach trotzdem Bände. Plötzlich warf er mit einem atemlosen Hauchen den Kopf in den Nacken und legte die rechte hand auf das Glas neben sich um eine minimale Stütze zu haben, während seine andere Hand weiter unten beschäftigt war... Ab diesem Moment hatte ich dann möglichst leise die Tür hinter mir geschlossen und war mit einem schwebendem Gefühl zurück in sein Schlafzimmer gegangen. Ich ließ mich wieder auf das Bett fallen und atmete tief ein. Erst in diesem Augenblick wurde mir klar, dass ich soeben meinem Freund dabei zugesehen hatte, wie er sich selbst Abhilfe geschafft hatte.

Einige Minuten später kam mein toller, sexy Freund durch die Tür, mit nichts weiter als einem locker um die Hüften geschwungenem Badetuch am Leib, ins Zimmer und riss mich aus meiner Trance.

„Hast du was gesehen?“, fragte er frei heraus. Innerlich trat ich mir in den hintern. Ich dachte, er hätte mich nicht bemerkt...
„Ääh... ja...“
„Ooooh... Es hat dir gefalleheeeeen!!!“, jubilierte er noch, bevor ihn sein schönes, weiches, flauschiges Kissen am Kopf traf.






... so ein Freund ist schon was tolles...U.U