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Ein etwas anderes ‚Geschenk’

„Neiiiiiin, Aki! Du darfst nicht gucken... Das ist fies. Sonst kriegst du deine Überraschung nicht!“, schnurrt Lauri mir belehrend ins vor Kälte taube Ohr und leckt kurz über das Ohrläppchen, das unter der plötzlichen Hitze brennt. Murrend füge ich mich und stelle die Versuche ein das schwarze Tuch, das mir die Sicht nimmt, unbemerkt abzunehmen um einen Blick auf Laui zu erhaschen. Aber lange werde ich diese Geheimnistuerei nicht mehr aushalten. Vorsichtig schiebt er mich durch unsere Haustür in die warme Wohnung. Na wenigstens muss ich jetzt nicht mehr frieren. Der Heimweg von Villes Party war ja nicht gerade kurz... aber Mister ‚ich- hasse- alle- Taxis- und- öffentlichen- Verkehrsmittel- und- Aki- lass- den Ferrari- da- wir- gehen- zu- Fuß’ Ylönen wusste es mal wieder besser und jetzt lässt er mich auch noch schmoren. Ich war noch nie besonders geduldig und habe auch nicht vor es jetzt zu werden. Wenn dieses geheimnisvolle Geschenk nicht verdammt schmutzig und sexy ist, gnade ihm der Goth...

„Setz dich da hin. So. Und jetzt warte. Nicht gucken!!!“ , säuselt es wieder an meinem Ohr während zwei Hände mich sanft auf das Bett stoßen. Diesmal jagt es mir einen heißen Schauer über den Rücken. Lauri hat im Laufe der heutigen Nacht oft genug angedeutet, dass es zu Hause eine besonders ‚anregende’ Weihnachtsüberraschung gäbe... In meinem Hirn formen sich gerade die wildesten Szenerien, werden aber durch ein penetrantes Rascheln und geschäftiges hin- und her Gehoppse unterbrochen. Angestrengt starre ich durch den schwarzen Stoff und stelle erfreut fest, dass er leicht durchsichtig ist. Ha! Das kommt von zu heller Deckenbeleuchtung... Aber das was ich erkenne bringt mich auch nicht viel weiter. Ich sehe Lauris Umriss, der vor mir auf einem Bein hüpft und sich offensichtlich seiner sexy Hüfthose entledigt, die schon den ganzen Abend über meine Aufmerksamkeit auf sich und ihren überaus knackigen Inhalt gelenkt hat. Raaaargh!!! Was soll das? Was zieht er da an??? Oh, bitte großer Guhl, lass ihn Strapse und einen Tanga tragen!!!

„Aki? Honey, wieso grinst du wieder so versaut?“, höre ich deine Stimme und merke, wie du inne hältst. „Ach, nichts... Ich stelle mir nur vor, wie du in Strapsen aussehen würdest...“, meine ich frei heraus und merke wie bei dem Gedanken an einen luftig gekleideten Lauri meine Hose etwas enger wird. „Hm... ich glaube meine kleine Überraschung wird dir gefallen...“ Dann fängt wieder das Geraschel von Seidenpapier an. Immer noch fett grinsend ziehe ich mir Schuhe und Socken von den Füßen und rutsche weiter in die Mitte der Matratze. Gerade als ich überlege, ob ich mein Hemd auch schon ausziehen sollte, spüre ich kalte Finger, die meine Hände von den Hemdknöpfen wegziehen und liebevolle Lippen, die meinen Mittelfinger umschließen. Ooooohhhhhh jaaaaaaahhh... hab ich schon erwähnt dass ich Weihnachten liebe...? Hey, warum hört er jetzt wieder auf? Was soll das??? Ich höre ein leises Klicken und dann den Anfang von ‚to have and not to hold’. Madonna...

„Du darfst gucken...“ Endlich!!! Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen. Euphorisch reiße ich mir den Stoff von den Augen und erstarre. Es dauert eine Weile bis mein Hirn realisiert, was bzw. wer in welcher Art und Weise gekleidet aufreizend in den Türrahmen gelehnt vor mir steht. Es ist Lauri. Vielleicht liegt mein Problem auch daran, dass er mir meine Brille abgenommen hat, als er mir die Augen verband. Logisch. Aber die Kleidung... DANKE LIEBER GUHL!!!! Das ist ja viel besser als meine Phantasien und das ganze Gehauche im Song unterstreicht alles noch... Ich bin im Drummer- Himmel!!! Das ist mit Abstand das abgefahrenste Outfit das ein Kerl jemals für mich angezogen hat. Im Rhythmus des Songs krabbelt, lasziv mit dem in hautengen Mini- Hotpants steckendem Hintern wackelnd, Lauri auf mich zu und leckt sich über die roten Lippen. Lange, fast bis zu den Knien reichende Plateaustiefel und die schief sitzende Zipfelmütze runden das Bild noch ab. Ich muss wirklich ein sehr guter Mensch sein, wenn ich so belohnt werde... Jetzt kann ich mir auch das ganze Papiergeraschel erklären. Das diese Fetisch- Läden ihren Kram auch immer so umständlich verpacken müssen...

„Das ist nur der Anfang, das Beste kommt noch...“, lächelt er und ist schon über mir und setzt sich breitbeinig auf meinen Schoß. Seine weichen Lippen streichen über mein Gesicht und hinterlassen ein angenehmes Kribbeln, bevor sie schnell über meinen Hals bis zum Hemdkragen wandern, an dem Lauri verweilt und entlang küsst. Mit einem leisen Knurren reißt er den ersten Hemdknopf mit den Zähnen ab und leckt über jedes Stückchen Haut, das er mit dieser Aktion entblößt hat. Ich spüre wie ich mich verkrampfe; mit jeder seiner Bewegungen mehr. Die anderen Knöpfe folgen, geübt streift er mir das Hemd vom Leib und wirft es hinter sich ins Zimmer. Automatisch legen sich meine Hände auf seinen festen von Leder überzogenen Arsch und pressen ihn an meinen Schritt. Die ganze Luft scheint vor sexueller Vorfreude nur so zu knistern. Seine Lippen wandern über meine Brustwarzen und saugen an meinem Bauchnabel. Ich stöhne leise auf und beginne mich unter ihm zu winden. Was stellt er nur mit mir an? Meine Reaktionen scheinen ihn zu befriedigen, denn ich höre ein leises Lachen, das sofort in einem lauten Zischen meinerseits untergeht, weil seine kühlen Finger gerade über die Spitze meiner Erektion gleiten, die er soeben freigelegt hat. Er setzt sich auf und befördert die Hose ebenfalls hinter sich.

„Und jetzt, setz dich auf und genieße...“ Ich folge seiner Aufforderung, lehne mich an die weichen Kissen hinter mir und warte ab. Vor lauter Erregung reiße ich Lauri die Zipfelmütze von Kopf, als er endlich mit spitzer Zunge an meinem steifen Glied herabfährt und über die feuchte Spur pustet. Er lässt es zu, dass ich mich in seinen Haaren festkralle und seinen Kopf tiefer drücke. Krampfhaft zwinge ich mich nach unten zu sehen um ja alles mitzubekommen, was Lauri da treibt. Sein schwarzer Wuschelkopf wandert an meinen Schenkeln entlang, seine Hände geistern um meine Erektion. Darauf bedacht mit seinem heißen Atem meine Haut zu reizen fährt er fort sein Revier zu markieren und entlockt mir so ein kehliges Stöhnen. Wie von selbst hebt sich mein Becken, meine Beine spreizen sich um ihm mehr Spielraum zu gewähren. Endlich spüre ich wieder seine Zunge, die geschmeidig meine Eichel umwindet und schwarze Flecken vor meinen Augen flimmern lässt. Quälend langsam lässt er mich in seinen Mund gleiten. Zentimeter... für Zentimeter in diese versengende Höhle. Die Lust durchströmt mich und lässt mich erzittern, meine Finger in das schwarze Bettlaken graben. Keuchend sehe ich zu, wie sich Lauris Kopf auf und ab bewegt, während mich die Intensität seiner Berührungen überrollt. Die leisen Sauggeräusche und die heißen Atemzüge an meinem Penis lassen mich schon fast kommen. Zierliche Finger an meinen Hoden lösen meine Selbstbeherrschung vollends auf. Ich kann die aufkommenden Laute nicht mehr unterdrücken und stöhne ungehalten mein Verlangen heraus. Ich versuche in Lauris Mund zu stoßen, doch plötzlich zieht er sich zurück und gibt meine Erektion mit einem leisen ‚plopp’ frei. Die Luft schmiegt sich an mein feuchtes Glied und lässt mich erneut zittern. Lauris Augen sind lustverhangen und haben sich verdunkelt. Er sieht mich durch seine langen Wimpern hindurch an und öffnet leicht den glänzenden Mund. Der schwarze Lidschatten lastet wie eine sternenlose Nacht auf der zarten Haut... Nicht ganz sternenlos, zwei Sterne erleuchten diese Nacht. Mit ihrem geheimnisvollem Grün, das mir die Sinne raubt. Ich muss schlucken.

„Aki... willst du mich...?“ Deine Stimme hat eine leise, raue Tonlage angenommen. „Ja...“ Meine Stimme klingt brüchig und atemlos. Geschmeidig lässt er sich auf mich sinken und ich merke, dass sein Atem sich beschleunigt. „Dann nimm was du begehrst...“ Ein obszönes Hauchen. Nichts weiter. Mit einem dumpfen Geräusch kommt er auf den Laken auf, als ich mich ruckartig aufsetze und die Positionen wechsele. Wie von Sinnen sauge ich an seiner duftenden Haut, nehme sein leises Keuchen in mich auf. Er hat seinen Kopf zur Seite geneigt und sieht mich aus halbgeschlossenen Augen an. Seine Brust zittert unter meinen Berührungen. Fahrig öffne ich die engen Lederhosen und streife sie von seinen dünnen Beinen. Mit einem lauten Knall landen die Stiefel auf dem Parkett und lassen uns kurz aufschrecken. Doch die Faszination, die Lauris nackter Körper auf mich ausübt lässt mich alles andere vergessen. Bedächtig streiche ich mit den Händen über die glatte Haut, die weiß, fast makellos unter meinen Fingern brennt.

„Ganz glatt...“, entfährt es mir. „Rasiert...?“ Ein leises Kichern seinerseits. „Wo denkst du hin...? Heißwachs...“, antwortet er. Bei dem letzten Wort durchströmt mich eine Welle von Wärme und Liebe. „So etwas tust du für mich...?“ „Natürlich... aber wenn du mich noch lange warten lässt, Honey...“ Nachdrücklich presst er seine Erektion an meine. Wieder von einer Woge der Wollust getrieben widme ich mich meinem ‚Geschenk’ und beginne Lauris Penis mit der Hand zu stimulieren. Seine Beine umschlingen meine Hüften und pressen mich enger an ihn. In seinen verschleierten Augen glimmt leichte Ungeduld auf. Ein lautes Stöhnen entweicht mir, als er seinen Hinter anhebt und ihn gegen meine pochende Erektion drückt. Mit einem letzten fragendem Blick auf Lauris wunderschönes Gesicht, dringe ich in ihn ein. Sein erstickter Lustschrei zerreißt mit einem Mal die Luft und bringt mein Blut zum kochen. Mein Verstand verpufft zu einem kleinen Wölkchen und geht in den leisen Tönen des Songs unter, der unermüdlich weitergeht. Blind greife ich neben uns und schiebe ein Kissen unter Lauris Hintern. Ich ändere den Winkel und dringe tiefer in ihn ein. Seine Mund hat sich zu einem lautlosen Schrei geöffnet, seine Lippen beben. Die Hitze, die von seinem Körper ausgeht und in ihm herrscht berauscht mich. Lauri hat sich mir schon oft hingegeben, aber diesmal ist es anders. Alles ist viel Intensiver und zum ersten Mal habe ich das Gefühl allein auf meinen Körper reduziert zu sein. Alle Gedanken sind aus meinem Bewusstsein gestrichen. Alles was in diesem Moment zählt ist Lauri und die Befriedigung, die er mir schenkt und ich ihm zurückgeben will.

„Ah... Aki... bitte... tiefer...“ Er hat die Augen geschlossen und drückt den Kopf in die weiche Matratze. Mühselig reiße ich mich von seinem Anblick los und ziehe mich ein Wenig zurück um mich langsam wieder in ihm zu vergraben. Es ist ungemein erregend Lauris wunderschönen Körper so willig unter sich zu haben und ihn zu besitzen. Ich merke, dass Lauris Beine sich fester um meine Hüften klammern und verzweifelt versuchen mich noch tiefer in ihn zu schieben. Ich streiche ihn mit der Hand kurz eine verschwitzte Haarsträhne aus dem Gesicht und greife hinter mich um seine Umklammerung zu lösen. Sanft lege ich mir sein rechtes Bein über die linke Schulter und gleite sofort ein Stück tiefer in die pulsierende Hitze. Ich höre einen heiseren Ausruf und spüre, wie Lauris Muskeln kontrahieren und sich fest um meine Erektion schließen. Nach Luft ringend verharre ich kurz in dieser Position. Es kostet mich alle Willenskraft, die ich noch habe um nicht wie ein Wilder in diesen himmlischen Körper zu stoßen und Lauri wehzutun. Doch Lauri beginnt unruhig hin- und her zu rucken und presst sich gegen mich. Ich kenne ihn und weiß, dass er es nicht mehr lange aushält. Vorsichtig beginne ich einen Rhythmus für meine Stöße zu suchen um uns beiden endlich Erleichterung zu schaffen. Nach zwei Minuten werden die gedämpften Schreie lauter. Ich merke schon gar nicht mehr, ob sie von Lauri oder mir kommen. In mir bereitet sich alles auf den Orgasmus vor und ich kann es kaum mehr zurückhalten. Der Schweiß läuft in Strömen an meinem Körper herab und Lauri geht es nicht anders. Die feuchte Schicht glänzt auf seiner blassen Haut. Ich beuge mich zu ihm vor und küsse ihn, während ich mit den stetigen Bewegungen fortfahre. Ich spüre sein steifes Glied, dass bei jedem meiner Stöße zwischen uns gerieben wird und schon die ersten Tropfen seiner Samenflüssigkeit auf meiner erhitzen Haut verteilt. Meine Stöße werden schneller und unregelmäßiger. Lauris Augen weiten sich und er atmet stockend an meinen Lippen aus und ich merke, dass er beginnt zu zittern. Mit einem mal verkrampft er sich und sein erlösender Schrei hallt in meinen Ohren wieder. Ich kann meine Bewegungen nicht mehr nach einem bestimmten Rhythmus richten, denn seine Muskeln ziehen sich in kurzen Abständen ruckartig zusammen und stimulieren so meine schon fast schmerzende Erektion. Kurze Zeit später kommt der Orgasmus auch über mich und lässt mich kraftlos auf Lauri zusammensinken, der die Augen geschlossen hat und meine Penetration weiter genossen hat.

Schmerzhaft schnell schlägt mein Herz gegen die Rippen und es fühlt sich so an, als wolle es mir aus der Brust springen. Meine Augenlider sind schwer und wenn ich sie öffne tanzen vor mir grelle Lichter und dunkle Punkte. Ich bin so erschöpft, dass ich bewegungslos liegen bleibe und erfolglos versuche meine Atmung wieder einigermaßen unter Kontrolle zu bekommen. Lauri hat seinen Kopf auf meiner Brust gebettet und die Augen geschlossen. Apathisch starre ich auf die verschmierten Spuren seines schwarzen Make- up´s. Durch das leise Rauschen in meinen Ohren dringen sanfte Töne in mein Bewusstsein. Verwirrt hebe ich den Kopf und starre auf den Display der Stereoanlage. ‚Repeat’ leuchtet mir in roten Lettern blinkend entgegen. Müde lasse ich den Kopf wieder sinken und lege einen Arm um Lauri.

„Es hat wieder angefangen zu schneien...“, höre ich seine Stimme, die nur noch ein erschöpftes Flüstern ist. „Hm... wirklich...?“, meine ich und realisiere gar nicht mehr, was er eigentlich gesagt hat. „Ich gehöre doch zu dir, oder...?“, fragt er und ich höre die Unsicherheit in seiner Stimme. „Ja... ich glaube schon. Und es ist ein verdammt gutes Gefühl...“, antworte ich nach einer kurzen Pause. „ Das ist schön...“ Er klingt zufrieden.
„Ich liebe dich, Aki.“ Seine Stimme wird immer leiser, mein Name ist nur noch ein Hauchen.

Kurz bevor ich einschlafe nehme ich seine Hand in meine Und küsse sie.

„Ich dich auch... Ich dich auch, meine kleine Krähe...“





End!!!!!!!