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Nimm mich…


Kindliche, edelgeschnittene Gesichtszüge. Lange feingeschwungene Wimpern, deren sanfte Schatten seine blassen Wangen liebkosen. Seine niedliche kleine Nase. Die weichen, im Schlaf leicht geöffneten Lippen, die verführerisch glänzen und nach Verderben zu flehen scheinen.

Perfektion. Unmenschliche Schönheit. Ein Werk des Teufels... oder Gottes, geschaffen um mich zu verführen. Auf die Welt geschickt um mir die Vernunft zu nehmen und mich in süßen Träumen schwelgen zu lassen.

-KLICK-

Seine Wimpern öffnen sich einen Spalt breit. Verwirrt flackern seine schlafverhangenen Augen umher, suchen nach dem Grund für die Störung. Geblendet hebt er die Hand vor die Augen versucht so seine empfindliche Netzhaut vor dem fahlen Licht, das durch die Luke im Dach fällt, zu schützen.

„Aki...? Machst du wieder Fotos?“
Seine Pupillen haben sich zusammengezogen. Sie sind kleiner als Stecknadelköpfe geworden. Merkwürdig... es sieht so aus als würden die grünen Seen seiner Augen versuchen jede andere Farbe in seiner Iris zu ertränken und somit auszulöschen.

„Ja. Schlaf weiter.“
Langsam strecke ich meine Hand aus und streiche ihm eine schwarze Strähne seines feinen Haares, die ihm ins Gesicht gefallen ist, hinter das Ohr. Ich lasse meine Finger über seine Lippen hinüber zu seiner linken Wange gleiten.

„...Aki...“, ein leises Murmeln, seine Hand die mein Hemd gepackt hat und mich zu ihm runterzieht. Es versetzt mich immer wieder in Verwunderung, wie stark er doch ist. Der Ausdruck seiner Augen verändert sich. Hinter den geheimnisvoll ineinander verschlungenen Ranken lauert etwas wildes, ungebändigtes und umgarnt mich mit seiner unbezwingbaren Macht. Ich komme seinem Wunsch nach und lasse mich über ihn ziehen, verringere somit die Entfernung zwischen unseren Lippen. Nur noch ein paar Millimeter trennen sie voneinander. Ich werfe einen letzten Blick auf ihn, spüre den heißen Atem der über meine Haut streicht und mich in den Abgrund stürzt, den letzten glimmenden Überrest meines Verstandes erlöschen lässt.

„Nimm mich. Hier. Jetzt.“, ein versengender Hauch, Flüstern an meinen fiebrigen Lippen. Mein Gehirn schaltet sich aus. Ich lechze nach ihm, seinem wunderschönem Körper. Kann meine Sucht nicht mehr zügeln. Kleine Hände, die mich an seine entblößte Brust drücken und mein Herz aus dem Rhythmus bringen.

„Ich liebe dich....“, rauer Atem an meinem Hals „... ich liebe es das hier mit dir zu tun...“ Ein kurzes Aufflackern in seinen Augen, seine laszive Zunge, die mich brandmarkt. Für einen kurzen Moment löst er sich von mir, lässt mich wieder halbwegs zur Besinnung kommen.

Wo ist mein Hemd?

Ich hebe den Kopf und sehe mich in dem Zimmer um, werde aber sofort wieder von ihm nach hinten gedrückt. Er hat sich über mich gebeugt und zieht mir mit einem Ruck shorts und Hose von den Beinen. Der Stoff raschelt während er durch die Luft fliegt und plötzlich von der Wand gebremst wird. Bald folgen auch sein Hemd und die Hose unter der er keine Unterwäsche trägt. Auf seinen Lippen liegt ein zufriedenes Lächeln, dass ich nicht deuten kann. Noch etwas, dass ich so an ihm liebe, mich noch mehr in meiner abgöttischen Verehrung bestärkt. Dieser mysteriöse Schatten, der über ihm liegt und seine geheimnisvolle Aura ins Unermessliche steigert. Wie können Hände nur so erregend kalt sein? Wie können so hauchzarte Berührungen nur so elektrisierend auf mich wirken? Wie kann seine bloße Aura mein Hirn ausschalten?

„Aaah...“ Scharf ziehe ich die Luft in meine Lungen und reisse die Augen auf. Feine Finger umspielen meine Erektion, ohne sie zu berühren. Sie streichen kurz über meine Schenkel, mein Becken, das ich in freudiger Erwartung leicht anhebe. Doch die Berührungen hören auf und ich sehe verwirrt in seine infernalischen Augen, mit denen er mich zufrieden mustert. Er setzt sich auf und rutscht von mir herunter. Mein Blick folgt seinen Bewegungen und erstarrt auf seine Körpermitte gerichtet.

„Komm... sieh mich an, Aki...“, haucht er lasziv und befeuchtet provokant seine Lippen. Er kniet sich neben mich und beginnt sich langsam zu streicheln. Mit den Fingern umspielt er seine Brustwarzen, die augenblicklich hart werden. Immer wieder umfährt er sie, bis er mit einem genießerischen Seufzen hinter sich ins Laken greift um sich mit einer Hand abzustützen. Ich mache Anstalten mich aufzusetzen, ihn zu berühren und davon abzuhalten mir meine Aufgabe zu nehmen.

„Bleib... liegen.“, ist der knappe Befehl, der mich aufhält. Seine Hand befindet sich inzwischen auf seinem flachen Bauch und gleitet gemächlich tiefer, zu seiner erregierten Penis. Ich stöhne auf vor unterdrücktem Verlangen, als es schließlich beginnt seine ganze Länge auf und ab zu reiben und sich mit festen Griffen weiter reizt. Inzwischen habe ich auch eine Hand an meinen Ständer gelegt und fange an mich selber zu berühren, während ich mich an seinen lüsternen Blicken ergötze. Vorsichtig setzt er einen Zeigefinger auf seine Spitze und verteilt die ersten Vorboten seiner Ekstase auf seiner pochenden Erektion. Wie gerne würde ich jetzt über ihn herfallen, ihn in die Kissen drücken und seine Hand von ihm wegziehen, in ihn eindringen und ihn bis zur Besinnungslosigkeit...

„Ficken... ah... fick mich, Aki!“ Es dauert einen Moment, bis ich begreife, was er da gerade gestöhnt hat. Aber dann gibt es nichts mehr, dass mich zurückhält. Etwas in mit hat sich in Gang gesetzt und nichts kann mich mehr aufhalten. Mein Herzschlag hämmert in meinen Ohren. Zitternd vor unterdrückter Lust, greife ich nach seinen Handgelenken und nagle sie neben ihm auf die Matratze. Ich küsse seine leicht geöffneten Lippen, durch die zitternd sein heißer Atem entweicht. Mit der Zunge umfahre ich seine Brustwarzen, knabbere und sauge an ihnen, bis er nur noch meinen Namen haucht. Ich fahre an der Innenseite seiner Schenkel entlang und umfasse dann mit der linken Hand seinen Penis, was ihm ein leises und lustvolles Wimmern entfahren lässt. Ich sehe in seine vor Lust verschleierten Augen, suche seinen Blick, der fiebrig über meinen Oberkörper gleitet. Er ist schutzlos meiner Lust ausgeliefert. Bedingungslos, wie ein Sklave... und es gefällt ihm.

Ich gleite zwischen seine zitternden Beine und beginne an seiner Erektion zu saugen, löse so meine Hand ab, die nun sein Becken ruhig hält, damit er nicht zustoßen kann. Ich höre, wie sein Atem schwerer wird, fast nur noch gepresst kommt. Hände, die ihren Weg in meine Haare gefunden haben und versuchen mich fester an ihn drücken. Zärtlich und grausam zur selben Zeit verwöhne ich ihn weiter, während ich beginne seinen festen Hintern zu massieren. Dichter Nebel verdunkelt meine Sicht und lässt mich sein lautes Stöhnen nur noch gedämpft wahrnehmen. Kurz löse ich mich von ihm und rutsche hoch zu seinen Lippen, bedecke sie mit gierigen Küssen, schmecke etwas leicht metallisches, salziges. Wir beißen uns die Lippen blutig, verschlingen unsere Finger ineinander, reiben keuchend unsere Erektionen gegeneinander. Ich fühle eine feuchte Spur auf meinem Oberschenkel und löse mich erneut widerwillig von ihm.

„Dreh... dich... um.“ Meine Stimme ist belegt und heiser, ich atme so schnell, dass ich kaum mehr Luft bekomme. Lauri geht es nicht viel besser. Ich sehe, wie sich seine Brust schnell auf und ab wölbt. Ein leichter Schweißfilm bedeckt seinen zitternden Körper und hellrote Flecken sind auf seine sonst so blassen Wangen getreten. Sein glasiger Blick scheint mich gar nicht mehr wahrzunehmen als er sich umdreht und sich von mir bäuchlings auf das Bett ziehen lässt. Plötzlich dreht er sich wieder zu mir um und drückt mir etwas in die Hand. Das Gleitmittel.

„Nun... mach schon...“, haucht er leicht gereizt und streckt mir seinen runden Hintern mehr entgegen. Ich muss schlucken und verteile hastig das kalte Gel auf meiner ganzen Länge. Mit einer Hand schiebe ich seine Beine auseinander, während ich mit der anderen seine Wirbelsäule entlang streiche, was ihm ein tiefes Schnurren entlockt. Dann kann ich nicht mehr länger warten. Mit einem einzigen Stoß bin ich in ihn eingedrungen und verharre mit einem langen Stöhnen. Seine Hüften zucken leicht und ein leiser Schrei entfährt ihm. Ich spüre den pulsierenden Körper um mich herum, der mich die Sinne verlieren lässt. Ich beuge mich vor zu seinem Ohr. Mein Atem streift dabei seinen Nacken und ich kann sehen und spüren, wie er dabei erschaudert.

„Soll ich weitermachen...?“, frage ich und genieße die Überlegenheit meiner Position. Kurz lasse ich meine Hand um seinen Penis geistern, was Lauri mit einem Knurren quittiert.

„Tu es endlich!“, fleht er und ich kann ein kehliges Lachen nicht unterdrücken. „Fick mich! Reiß mir den Arsch auf! Tief in mich rein... da sollst du hin...“ Bei diesem Satz bleibt mir das Lachen im Halse stecken. Die erotische Stimmlage in der Lauri das sagt und der Inhalt lässt mich fast schon kommen. Mit zusammengebissenen Zähnen ziehe ich mich langsam ein Stück zurück und ziehe mit einem Ruck seinen Hintern wieder an mich heran.

„Jaaah... du... bist so groß...“, höre ich ihn Atemlos zwischen zwei Stößen hauchen.
„...Zu groß...?“, frage ich und mein Grinsen geht in einem lauten Keuchen unter.
„Nicht groß... genug... oh Gott! Tiefer...“

Seine Hüften drängen sich näher an mich. Seine Schenkel öffnen sich noch ein Stück weiter, lassen mich tiefer in ihn hinein, was ich mit einem Laut der Befriedigung zur Kenntnis nehme. Meine Stöße werden schneller und härter, das ekstatische keuchen und Stöhnen lauter. Meine Hand tastet wieder an seinem Bauch entlang und umschließt sein heißes Glied. Er beugt den Rücken durch und ich kann sehen, wie sich seine Finger krampfhaft um das Laken schließen und daran zerren. Ein geradezu obszönes Winseln dringt an mein Ohr und lässt mich wohlig erschaudern. Schweiß tropft mir in die Augen, ich werfe mit einer flüchtigen Bewegung mein nasses Haar nach hinten. Lauri wirft den Kopf in den Nacken und ich kann spüren, wie sich langsam alles in ihm versteift. Er schreit schon beinahe. Wahnsinnig vor Lust beuge ich mich vor und beisse in seine Schulter.

„AKI! Heiliger... oooh... jajajajajajaaaaaaah...“, zu mehr ist er nicht länger fähig. Plötzlich breitet sich klebrige nässe auf meiner Hand aus und ich spüre, wie sich die Muskeln um mich herum zusammenziehen. Diese Bewegungen lassen mich nach einem harten letzten Eindringen in Lauri kommen.

Die Zeit steht still und verschluckt wie ein schwarzes Loch alles um uns herum. Nach ein paar Augenblicken ziehe ich mich aus ihm zurück und lasse mich schweratmend neben ihn fallen. Er ist auf dem bauch liegen geblieben und dreht mir mit geschlossenen Augen das Gesicht zu. Seine leicht geschwollenen Lippen ziert wieder dieses Lächeln, das mich so verrückt macht. Immer noch ganz außer Atem fängt er verhalten an zu kichern.


„Sag mal... Aki... Willst du mich jetzt nicht fotografieren...?“





The End!!!!!