Gratis bloggen bei
myblog.de



|myblog.de| made by Ulanka|

Start
Über
Gbook
Archiv
Kontakt
Abo





Disclaimer
...wie Schnee
Das modifizierte Märchen
Breakfast
glass + moon
Metal heart
Why?
x-maspresent
burning me
silence
Nimm mich…
Black and green
Overkill
yours


What happens if it rains
Vanilla sky
Peter
Rauscheengel |Poem|
as red as the blood
I´ve cried


Altersfreigabe: g (vorerst)... ok, doch nicht...
Pairing:Lauri/Aki (das ultimative Traumpaar)
Warnungen: Ähh... Aki ist komisch und Lauri ist aufgedreht^^ und nach dem letzten Update auch noch eine Portion Lemon, die sich gewaschen hat...

Inspiration: Live Letters und ominöse Fotos...
Musik: The Rasmus
Widmung: Der Akkimaus und Rumpali. Und natürlich Ulanka! Lass dir die Story auf der Zunge zergehen^^


yours


...Lauri...

Ein menschlicher Wirbelsturm, ein schutzsuchendes Kind, ein übertriebener Romantiker, ein melancholischer Poet, eine freche Nervensäge, ein blühendes Wunder, meine Begierde.
Er ist der Mensch, der all meine Bedürfnisse in sich vereint. Er ist die Person ,die immer für mich da war und es auch immer sein wird. Er ist das leicht nervende Energiebündel, das mich vor Gigs von meiner Nervosität ablenkt.

Er ist der Mensch, den ich mehr liebe als alles andere.

Er ist das Wesen, das mit jedem Tag zu einem immer festeren Bestandteil meines Lebens wird.

Er ist mein Ein und Alles...




Teil 1- Never wanted anybody more...


Mit einer flüchtigen Bewegung streichst du über die schwarze Feder, die du an deiner Mütze befestigt hast und hebst das Mikro wieder vor die Lippen um den nächsten Titel anzukündigen.
„The next song is called ‘In the shadows’ ! Jeah! Come on guys! Put your hands in the air!” rufst du der begeisterten Menge zu und bist selber nicht minder begeistert.
Pauli und Eero setzen ein, das Publikum dröhnt, wie ein gigantisches Tier.
Aufgedreht hantierst du am Mikro herum. In the shadows... eines deiner Meisterwerke... dein ganzer Stolz...
„Aki!“ ein leiser Ruf an mich gerichtet, nicht ins Mikrofon.
Erschrocken sehe ich nach Vorne und erblicke dein süß lächelndes Gesicht.
Du wirfst mir eine Kusshand zu und ich kann sehen, wie deine Mundwinkel verräterisch zucken.
„Ja?“
Verwirrt hebe ich eine Augenbraue und versuche dir zuzuhören und gleichzeitig nicht meinen Einsatz zu verpassen.
„Das ist für dich!“ einfache Worte, eine nette Geste, ich, der jetzt belämmert zu dir rüber starrt.
„Dein Einsatz!“ rufst du mir noch erinnernd mit einem verbindlichen Grinsen zu, bevor du dich den ausgestreckten Händen der Fans zuwendest. Im Rhythmus das Mikrofon über deinen Kopf hebst.

...Ach ja, mein Einsatz...

Irgendwie automatisch haben meine Hände schon begonnen die Drumsticks zu schwingen und auf die Drums einzudreschen.
Na zum Glück kann ich jeden Titel im Schlaf spielen, sonst hätte ich es versaut. Mit höchster Konzentration widme ich mich meiner Aufgabe und gebe mein Bestes, habe für dich schon immer alles gegeben.
Auf Perfektion hingearbeitet um von dir gelobt zu werden.

Meine Wahrnehmung, ins unermessliche gesteigert. Meine Nerven zum Zerreißen gespannt.
Deine dunkle Gestalt... der Mittelpunkt meiner wirbelnden Gedanken. Deine raue Stimme, die mich in ihren unwiderstehlichen Bann zieht, mich umgarnt, wie fließendes Wasser.
Das blendende Strahlen, deine Lebenskraft, die von dir ausgehen, während du in kleinen Drehungen über die Bühne springst.
Die geschwungenen Bewegungen, in denen du den Arm hebst und vor und zurück wippst.
Dein Bein, das du stützend weiter nach hinten beugst um deinen Stand zu verbreitern.
Das schwarze Kapuzen- shirt, das sich ohne Falten über deinen geraden Rücken spannt.

Keine dieser Einzelheiten entgehen mir. Das blaue Licht der Scheinwerfer um deine Gestalt lassen mich deine Silhouette mit einer schummrigen Aura wahrnehmen. Faszinierung lässt mich alles mit einer besonderen Intensität aufsaugen.

Meine Gefühle übertrage ich auf die Drums. Die Schönheit, die ich erblicke lasse ich in den Schwingungen der Felle mitgleiten. Das Bummern meines Herzens lasse ich durch die Verstärker dringen. Ich spiele mit Leib und Seele, verschmelze mit dem Instrument, lege meine ganze Sehnsucht nach dir in mein hingebungsvolles Spiel.

„Sing for me!“

Exstatisch hältst du das Mikro dem Publikum entgegen, das dir mit vielstimmigen Geschrei antwortet, dich sogar übertönt. Gebannt beobachte ich einen Tropfen, der über deinen Nacken rinnt und vom Saum deines Shirts aufgesaugt wird.

Verzweifeltes Wünschen meinerseits, auch so ein Tropfen sein zu dürfen. Träume schon lange davon die Möglichkeit zu haben an dir herabgleiten zu können.
Begierig starre ich auf einen zweiten Tropfen, der sich langsam seinen Weg bahnt. Das grelle Scheinwerferlicht bricht sich darin und lässt diesen winzigen Tropfen wie einen kostbaren Edelstein aufblitzen.
Die glänzende Spur, die auf deinem Nacken zurückbleibt, eine glänzende Markierung der Anstrengung, die dir niemand ansieht.
Zu beschäftigt sind sie mit sich selber. Sich an dir zu erfreuen, wie du über die Bühne fegst, ihre Sinne mit deiner Ausstrahlung verwöhnst. Kreischend versuchen sie nach dir zu greifen, vor uns erstreckt sich ein Meer gehobener Arme, die in wellenartigen Bewegungen in den schwarzen Nachthimmel deuten.


~*~


„Thank you, N.Y! See you soon! We`ll come next summer again!”
Ein letztes aufgepeitschtes Jubeln umhüllt uns und scheint sich wie ein warmer Schwall über uns zu ergießen.

Ende, unsere Arbeit ist getan. Zufrieden und etwas high begeben wir uns hinter die Bühne und machen erst mal schnaufend Pause.
Schwungvoll wirfst du dich auf den nächstbesten Sessel und zündest dir eine wohl verdiente kippe an. Dein Gesicht strahlt, wie nach jedem Gig bist du viel zu aufgeregt um ruhig zu sitzen. Hibbelig tänzelst du um mich herum, während ich die Bandagen von meinen Händen wickele.

„Duhu...? Akiiiiii...?“ lässt du langgezogen vernehmen.
„Hast du heute Zeit für mich?“
„Wie meinst du das? Wir sind doch immer zusammen...“
Mit großen Kinderaugen und geschürzten Lippen siehst du von unten zu mir hoch, bist extra in die Hocke gegangen.
„...Ja, ist gut... ich hab Zeit für dich, was auch immer du damit meinen magst...“
Ich tätschele dir brüderlich die stacheligen Haare und grinse dich blinzelnd an. Flüchtig lasse ich meinen Zeigefinger über deine Wange gleiten und genieße für eine Sekunde deine samtweiche Haut.

Irgendwie verschwommen alles... ach ja, ich hab meine Brille abgenommen und irgendwo hingelegt... aber wo..?
„Sag mal, weißt du, wo ich meine Brille gelassen habe?“
Neben mir ertönt ein verhaltenes Kichern und ich blicke mit zusammengekniffenen Augen in deine Richtung.
„Lauriii...“ knurre ich.
„Ich hab deine Brille, aber du bekommst sie nur, wenn du nachher mitkommst...“
„Häh? Und wohin, wenn ich fragen darf?“
„Du darfst nicht fragen.“ ... Konnt´ ich mir ja denken.

Aus. Ende der Diskussion. Na gut, von mir aus...






Teil 2 – You can do what you want


Unsicher stolpere ich hinter dir in den Aufzug unseres Hotels. Ich wette, dass sich gleich eine perfekte Gelegenheit ergibt mich bäuchlings auf das Parkett zu legen.
„Lauriiii... Menno, ohne meine Brille bin ich so gut wie blind...“, nörgele ich in der Hoffnung damit etwas in dir regen zu können.
„Vergiss es! Wir sind ja gleich da...“ Na wundervoll! Das sagst du mir schon seit einer viertel Stunde!!! Wie währst wenn du mir freundlicher Weise auch mal mitteilst wohin die Reise führt?

„Vorsicht, Stufe!“
Plötzlich krallst du dich an meine Hand und schleifst mich mehr oder minder vorsichtig ein Stockwerk Treppen hinauf.

(*einmisch* Sorry, aber ich muss mir an dieser Stelle immer vorstellen, wie Aki einen auf Gummimann macht und sein Kopf gegen die Stufen schlägt... ^^ So mit lustigen Soundeffekten wie z.B : *KLONG, KLONG, KLONG* ... Jaja... ich bin grausam. Tut mir leid, Aki. XD)

Dann stößt du eine schwere Stahltür auf und wir stehen auf dem Dach des Hotels.

„Oh... nein... Ohhh! Nein, Lauri! Du weißt, dass ich Höhenangst habe! Das ist unfair...“
Verkrampft klammere ich mich an die robuste Tür und würge vorerst den dicken Klos in meinem Hals mühsam herunter.

„Aach, komm schon du Angsthase! Ich werde dich schon nicht runterschmeißen...“ (Wer weiß, wer weiß... u.û)
Unbarmherzig ziehst du meinen inzwischen willenlosen Körper hinter dir her und machst vor einer Bank halt.
Ja, genau... eine BANK auf einem DACH!

Wer zum Teufel ist auf die Idee gekommen eine Bank an dieses verdammte Dach zu schauben, damit durchgeknallte kleine Finnen ihre an Höhenangst leidenden Freunde hier hoch verschleppen können?! Das ist doch wohl ein schlechter Scherz! Naja... irgendwie ist es ja ganz schön hier... wenn nur das Gebäude nicht so wackeln würde...

Entschlossen pflanzt du mich auf besagte (und gleichzeitig verfluchte) Bank und setzt dich grinsend neben mich. Neiiin, ich will aber nihicht...

„Willst du jetzt deine Brille zurück?“
„Bloß nicht!“ rufe ich hysterisch den Kopf schüttelnd.
Bei dem Gedanken, scharf erkennen zu können in welcher Höhe ich mich befinde, wird mir schon ganz schlecht.
„Gut, dann bist du mir hilflos ausgeliefert...“ ein Windhauch oder ein Flüstern? Bin ich jetzt blöd, oder hast du das eben wirklich gesagt?!
ICH... DIR... HILFLOS ausgeliefert...?! Der Gedanke gefällt mir irgendwie... (Du alter Masochist! Schäm dich was^^)

„La- Lauri...? W- wie meinst du das?“, die Höhe wirkt sich eindeutig auch auf meine Hirn- Mund Verbindung aus.
Mit weit aufgerissenen Augen und Schmollmund drehst du dich prompt zu mir um. Diese übertriebene Mimik bringt mich doch immer wieder auf die Palme. Obwohl... in dieser Höhe noch eine Palme...? Nein, hör lieber auf zu denken.

„Was meine ich wie?“ kommt es beleidigt von dir.
„A- ach vergiss es... Uiii ist das hoch...“ quieke ich. Die Kontrolle über meine Stimmlage hab ich auch schon verloren. Na toll.
Wenn das nicht Liebe ist, weiß ich auch nicht. Ich stehe hier gerade Todesängste aus!

„Uahh!!!“ erschrocken mache ich einen Satz und lande auf dem Boden, oder soll ich besser sagen auf dem Dach?
Was war denn das eben? Träume ich?! Ist es schon so weit mit mir? Ich werde zu einem unzurechnungsfähigen Verrückten!!!

„Lauri! Hast du das eben wirklich gemacht???“
„Was denn?“ fragst du, reckst den Hals um die (schöne) Aussicht besser zu genießen und ignorierst meinen Absturz in jüngster Vergangenheit.
„Na das eben. War da nichts?“ Mühsam halte ich die Hirn- Mund Verbindung aufrecht.
„Gar nichts, vergiss es...“ Wie gar nichts? Hallo? Du hast mich NUR eben in einer meiner kranken Fantasien angegrabscht!



-10 min. later-


„Ist ja gut, Aki! Du musst jetzt die Treppe runtergehen. Hier, halt dich am Treppengeländer fest.“
Du nimmst meine klammen Finger und drückst sie mit sanfter Gewalt um die stützende Metallstange.

Zum Stand der Dinge. Meine Knie sind weich wie Pudding und meine Höhenangst ist schlimmer den je. Ich habe das Gefühl die Treppenstufen währen meterweit voneinander entfernt. Dementsprechend schwierig gestaltet sich der Abstieg zusätzlich dadurch, dass ein bestimmter Herr Y. meine Brille immer noch nicht wieder seinem Besitzer (MIR!!!) ausgehändigt hat. Völlig in meine düsteren Gedanken versunken beachte ich nicht mehr meine Umgebung und schon gar nicht den Weg, den meine Füße gehen.

„Pass auf! Stufe!“
Im letzten Moment ergreifst du meine Hand und bewahrst mich davor die Treppe runterzukullern und mir das Genick zu brechen. Du hast mich eng an dich herangezogen und hältst mich fest.
„Was machst du da?! Bist du verrückt geworden?!!“, schreist du mich an. Na das nenne ich mal Stimmungsschwankungen...
„Tu so was nie, nie wieder!! Wenn du die Treppe runtergefallen währst... dann....!“, deine Stimme bricht und deine wunderschönen Augen füllen sich mit Tränen. Trotzig ziehst du die Nase hoch und siehst auf den Boden. Ein einsames Tränchen bahnt sich langsam den Weg über dein kleines Stupsnäschen und glitzert mich herausfordernd an.

Na gut, du wolltest es so...

Vorsichtig streiche ich dir eine Haarsträne aus dem Gesicht und beuge mich vor.
„Tut mir leid, aber ich sehe ohne meine Brille nichts...“, flüstere ich und fahre dir über die feuchte Wange.
„... Du bekommst sie wieder... aber nur unter einer Bedingung...“, hauchst du fast tonlos.
„Ach ja...? Und die währe...?“ Gespannt halte ich den Atem an und warte auf deine Antwort.

„Küss mich.“

Die Worte hängen zwischen uns in der Luft und hallen in meinen Ohren wieder. Bitte! Mach, dass ich mich nicht verhört habe lieber Gott! Ich verspreche auch vielleicht mal in die Kirche zu gehen!!
Ich schmeiße alle Zweifel über Bord und berühre mit den Lippen kurz deine Nasenspitze. Salzig und warm.

Ich stütze mich mit den Händen an der Wand hinter dir ab. An meinen Seiten breitet sich ein warmes Gefühl aus und jagt mir eine Gänsehaut über den Rücken. Sanft streichelst du meinen Oberkörper und schließt erwartungsvoll die Augen. Ich komme noch näher.

Ich bin dir inzwischen so nah, dass ich die Tränchen zählen kann die in deinen Wimpern hängen. Aber mit solchen Nebensächlichkeiten will ich mich jetzt nicht beschäftigen.

„Ich liebe dich, Lauri Ylönen...“, flüstere ich wenige Zentimeter vor deinem Mund und lege meine Lippen darauf. Sofort öffnest du die Lippen und stupst mir deiner Zunge meine an. Ein wildes Spiel beginnt, wer welchen Mund erkunden darf. Ich bin am gewinnen, da spüre ich deine Hand in meinem Schritt, was mich völlig aus dem Konzept bringt. Mich weiter zwischen den Beinen streichelnd erkundest du meinen Mundraum und umgarnst fordernd meine Zunge. Angestrengt versuche ich mich auf den Kuss und auf das, was du mit meinen unteren Regionen anstellst zu konzentrieren, was allerdings kläglich scheitert, weil gerade ‚klein Aki’ zum Leben erwacht.

Du merkst es und unterbrichst grinsend den Kuss.
„Wir sollten auf´s Zimmer gehen... Was meinst du? Ich glaube einer von euch beiden ist bestimmt damit einverstanden...“, sagst du und senkst demonstrativ deinen Blick zwischen meine Beine, worauf ich nur kräftig nicken kann.

Vorsichtig steigen wir die Treppe runter und rennen zum Aufzug. Wir müssen in den 5. en Stock und sind im 17.en! Hoffen wir mal, dass keiner hier rein kommt...

DINGDANGDONG

Der Aufzug hält. Was? Sind wir schon da? Nö... kann nicht sein. Wir sind erst im 6.en Stockwerk. Die Türen öffnen sich und wer kommt rein? Eero!
Reflexartig drehe ich ihm den Rücken zu und bemerke entsetzt, dass dieser verdammte Aufzug Spiegelwände hat. Verdammt noch eins! Eine peinliche Stille macht sich breit.

„Geht es dir nicht gut, Aki?“ Er sieht meinem Spiegelbild direkt in die Augen. Langsam wandert sein Blick an mir herunter bis zu meinen...
„Ihm geht es super! Wir.. äh... wir waren auf dem Dach! Wir haben die schöne Aussicht genossen!“, rufst du leicht rot im Gesicht und versperrst Eero die Sicht auf mich.
„Ahso... die schöne Aussicht... und hat´s dir gefallen, Aki?“ Was ist das denn für ein ‚ich- weiß- alles’ Ton? Schlimmer noch. Eero hat gerade wieder seinen berüchtigten Röntgenblick eingeschaltet!

„Ja! Klar! Es war ganz toll!“, sprudele ich munter mit ampelroter Färbung drauf los.
„Schön. Du hast deine Höhenangst endlich überwunden! Dann können wir morgen gleich die Freiheitsstatue besichtigen. Ich habe gehört, die Aussicht von dort OBEN soll HERRLICH sein!“

DINGDANGDONG

Die Türen öffnen sich und wir flitzen raus und winken im Laufen Eero noch mal kurz über die Schulter hinweg zu.
Schweratmig lehne ich mich an die Wand neben unserer Zimmertür und warte darauf, dass du aufschließt. Mit einem leisen Klicken öffnet sich die Tür und wir flüchten hinein. Hinter uns schlägst du dir Tür mit einem Knall wieder. Dann lässt du dich am dunklen Holz hinter dir herabgleiten bis du auf dem Boden zu sitzen kommst. Ich hocke mich neben dich und nehme deine Hand.

„Puh! Das war knapp... denkst du er merkt was?“, frage ich und sehe zu dir.
„Ist doch egal... wir haben jetzt wichtigeres zu tun...“, meinst du und ziehst mich zu einem drängenden Kuss an dich. Wir kippen zur Seite und landen auf dem Boden. Du setzt dich auf meine Oberschenkel und reißt mir das shirt vom Körper. Während du meinen Hals und meine Schultern mit Küssen übersähst beginnst du mit deinem Becken zu kreisen. Schon allein vom zusehen könnte ich wahnsinnig werden. Diese fließenden Bewegungen, die du machst wenn du dir das t- shirt über den Kopf ziehst und es zur Seite wirfst. Wie du den Kopf in den Nacken wirfst und dein Becken ruckartiger wird.

„Warte.“, bringe ich krächzend hervor. Du stoppst und siehst mich verwundert an.
„Bevor wir´s hier auf dem Boden machen und am Ende noch Flecken hinterlassen... Komm mit auf´s Bett!“
Ich greife deine Hand und ziehe dich hinter mir in den Nebenraum. Ich lasse mich rücklings auf das Bett fallen und ziehe dich über mich.
„So... jetzt kannst du da weitermachen, wo du stehen geblieben bist.“

Grinsend öffnest du die Knöpfe von meiner Hose, ziehst sie mir blitzschnell aus und wirfst sie nach hinten. Deine Hose folgt und auch unsere boxer- shorts bleiben nicht verschont.

Du setzt dich wieder auf mich drauf und betrachtest meinen Körper. Deine kühlen Finger fahren über meine Brust, umrunden meine Brustwarzen. Sie gleiten tiefer... tiefer. Bis dahin wo ich sie mir hinwünsche. Du legst deinen Zeigefinger auf meine Spitze und fährst sie in kleinen Kreisen entlang. Ich beuge meinen Rücken durch und stöhne laut auf. Was du da mit mir anstellst ist der helle Wahnsinn! Vielleicht bist du ja doch nicht so unerfahren mit Männern wie ich dachte...

„Das gefällt dir... magst du das auch?“, fragst du mit einem unschuldigen Ton, umfasst meine ganze Länge und beginnst die Hand langsam auf und ab zu bewegen. Ich versuche etwas zu entgegnen schaffe es aber nicht mehr, weil du deinen Kopf zwischen meine Beine gleiten lässt und ich im nächsten Moment deine Zunge spüren kann. Du legst deine Hände auf meinen Beckenknochen ab und hältst mich unten, um mich ganz in den Mund zu nehmen. Zärtlich geistert deine Zunge über meinen Ständer und hinterlässt brennende Spuren. Ich kann mich nicht mehr halten und stöhne verhalten auf. Ich fange an zu zittern und fühle wie mir der Schweiß über die Stirn läuft. Du legst eine Hand auf meinen Bauch und streichelst beruhigend über meine schwitzende Haut.

„Du willst noch mehr, nicht?“
Du hast von mir abgelassen und betrachtest mich. Dein Blick wandert über mein Gesicht und meine, sich schnell heben und senkende Brust, bis hinunter zu meiner Erektion. Du legst dich auf mich und keuchst auf, als du mich an deiner Erregung spürst. Fast wahnsinnig vor Lust schlinge ich meine Beine um dich und stöhne deinen Namen. Gierig bewegst du dein Becken und krallst dich in meine Schultern während du noch schneller wirst. Deine kleinen schwitzigen Hände ergreifen meine Handgelenke und drücken sie neben meinem Kopf in die Kissen. Provokant setzt du dich auf und bewegst dich vor und zurück.

„Lauri... ah...“

Selbstvergessen leckst du dir über die trockenen Lippen und wirfst den Kopf in den Nacken. Dein Mund ist leicht geöffnet, dein Atem geht schnell und rau und deine feuchten Lippen sind dunkler geworden und beben. Du machst unregelmäßige, ruckartige Bewegungen, die mich dem Wahnsinn immer näher bringen. Plötzlich lässt er von mir ab und küsst mich stürmisch. Ich habe das Gefühl zu verbrennen. Deine Hände, die meinen Körper streicheln und verwöhnen, stacheln dieses Feuer nur noch weiter an.

„Bitte... i-ich... ah... Lauri!!“ Ich kann mich nicht mehr halten, versuche mich deinen Händen zu entziehen, drücke deinen bebenden Körper gegen mein heißes Fleisch. Du verstehst.
Mit letzter Kraft richtest du dich auf und mich durchfährt ein Ruck, der mir den Verstand nimmt. Unregelmäßig bewegst du dich in mir, streifst meinen Lustpunkt immer wieder. Haltsuchend graben sich deine Finger in meine. Du zitterst unkontrolliert und Schweißperlen glänzen auf deinem geschmeidigen Körper.

„Aah... Aki... hilf mir...“, seufzt du und schließt deine Augen. Du stößt ein letztes Mal mit aller Kraft in mich und dringst tiefer in mich ein, als je zuvor. Ich bäume mich mit einem Schrei auf und drücke mich dir entgegen, dann falle ich erschöpft in die Kissen zurück. Du kommst mit einem langen Stöhnen, kratzt über meine Brust und lässt dich schweratmig auf mich sinken.

Dein Herz schlägt schnell gegen meine Brust und auch meins trommelt gegen meine Rippen. Wir beide atmen rau und versuchen uns zu beruhigen. Unsere Hände kleben aneinander und du denkst nicht mal im Traum daran, sie zu trennen. Du atmest laut aus und schließt die Augen.

„Ich liebe dich...“, flüsterst du an meiner Brust und schmiegst dich enger an mich.
„Ich dich auch, Lintu... ich dich auch...“, flüstere ich und streiche dir durch das Haar.
„...Das ist schön...“, säuselst du leise und bist im nächsten Moment eingeschlafen.
Ich lege zärtlich meine Arme um dich und schließe die Augen. Die Hitze von eben streift noch durch den Raum und die Luft riecht nach dir. Zufrieden drücke ich dir noch einen Kuss auf die Stirn und schlafe dann ebenfalls glücklich ein.


~ Nothing in this world is so real. I said : You are for me. And I´m so yours! ~


Das Licht ist gell und es blendet mich. Verschlafen blinzele ich der Sonne entgegen, die mir durch das offene Fenster zuscheint. Ich taste nach dir, aber das Bett ist leer. Aus dem Badezimmer hört man Geplätscher und deine Stimme, die ein mir unbekanntes Lied singt. Blinzelnd schlurfe ich auf die Badezimmertür zu, drücke die Klinke herunter und öffne sie einen Spalt breit. Du hörst auf zu singen und ich mache die Tür ganz auf.

„Mach die Tür zu! Hier drin wird’s kalt!“, quietscht du und schon segelt mir ein schaumgetränkter Schwamm entgegen. Reflexartig ducke ich mich und der Schwamm klatscht gegen die Tür, die ich eben geschlossen habe.
„Na warte! Das gibt Rache!!“, rufe ich, öffne die Tür von der Duschkabine und komme zu dir rein. Dann schmiere ich dir den Schwamm, den ich mitgenommen habe in den Nacken.
„Iieh! Aki, du Schwein!!“, kreischt du und funkelst mich empört an. Ich grinse nur und küsse deine Nasenspitze, dann steige ich wieder aus der Duschkabine und putze mir erst mal die Zähne. Plötzlich drückst du dich von hinten an mich und saust mich voll, weil du dich gerade eingeseift hast. Kopfschüttelnd folge ich dir wieder unter den warmen Wasserstrahl und machst mich sauber.
„Sorry, Schatz. Tut mir leid...“ Du streichst mir durch das nasse haar und küsst mich.
„Schon gut...“, meine ich großherzig und ziehe dich an mich. Genau in diesem Moment wird die Tür aufgerissen und Eero starrt uns mit offenem Mund an.

„Ähm... ich wollte nur wissen... ob... äh... ihr noch Tee hier habt. Ich habe nämlich wieder keinen mehr...“, sagt er und hat sich anscheinend wieder gefangen, weil er uns wissend angrinst und mir zuzwinkert.
„Hast du schon mal was von ‚klopfen’ gehört?“, fragst du nach langem Räuspern.
„Ich habe ja geklopft! Aber mir hat niemand geantwortet. Dann habe ich einfach die Tür geöffnet und bin dem Gekreische gefolgt... Ach ja! Habt ihr das gestern auch gehört? Es haben sich ein paar Gäste beschwert, weil es nachts so laut war... oh, Pauli! Was machst du denn hier?“ Und schon waren es zwei kleine Negerlein an der Badezimmertür...

Oh mein GOTT!!! Was hat der den jetzt hier zu suchen??? Ist es nicht schon peinlich genug, dass wir uns verzweifelt hinter dem milchigen Glas der Duschkabine vor Eero verstecken müssen? Nein! Mr. Ranzigesalami musste auch noch antanzen!!!
„Ich wollte nur wissen, ob ihr mit zum Frühstück kommen wollt... ich verhungere...“, sagt er und sieht traurig auf seinen Bauch.
„Macht euch schnell fertig und kommt dann runter!“, sagt er und trottet gleichgültig wieder weg.

„Ich gehe dann auch wieder. Also, ihr habt keine Ahnung wegen dem Krach gestern? Gut, bis dann!“ Winkewinke, Tabbie- Eero! Und schwupps schnell die Tür abschließen. Das hätte uns gestern auch einfallen können.

„Komm! Ich habe auch Hunger, Aki! Gehen wir was essen.“, sagst du und lächelst mich süß an.
„Sie wissen es beide. Es hat keinen Sinn sich zu verstecken. Du kennst sie. Es macht ihnen nichts aus... Hier, fang!“

Und Spieler Hakala fängt ! Homerun!!!!100 punkte! Meine BRILLE!




The End


Kabooom Kaboooom!^^