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Altersfreigabe: ab 18
Pairing: Lauri/ Ville Valo
Warnungen: Lime, Lemon, Silly, PWP

Inspiration: Ein Frühstück vor dem Fernseher, dem laufenden Clip und Marmelade.

Musik: Apocalyptica und Gackt
Widmung: Der liebe Akkimaus und der Person, der ich im Stillen sowieso alle meine Storys widme.



Breakfast


Weiße Hände mit feingliedrigen Fingern, kurze gepflegte Fingernägel, schwarz lackiert. Kinderhändchen, die flink mit dem Buttermesser hantieren und eine viel zu dicke Schicht Erdbeermarmelade auf dem Brot verteilen.

Mein Blick wandert an dem hinreißenden Besitzer dieser Hände hoch und bleibt an seiner mattschimmernden Brust hängen, die elfenbeinern zwischen dem offenen Hemd aus schwarzem Knitterstoff lugt.
Mühsam reiße ich mich von diesem berückendem Anblick wieder los und gehe ein Stockwerk höher.
Die sanften Erhebungen der Schlüsselbeine sind mit blassroten Flecken übersäht. Stolz betrachte ich meine Gravierungen auf diesem Kunstwerk und befeuchte mir die schon etwas trockenen Lippen...
Wenn das so weitergeht, fange ich noch an zu sabbern...
An seinem Hals finden sich noch mehr Knutschflecken, die ich jedes Mal auf ihm hinterlasse, wenn er für kurze Zeit nur mir gehört.
Mit einem gewissen Besitzerstolz wende ich mich nun seinem jugendlichen Gesicht zu.
Er hat die Augen geschlossen und zelebriert kauen den Geschmack der Marmelade mit einem lang hingezogenem :“Mhhhhh...“

Soll ich jetzt etwa eifersüchtig werden? Diese Geräusche sind nur mir vorbehalten! Das ist gemein, Lauri! Das sind die Geräusche, die du immer machst, wenn wir im Bett liegen und ich dich verwöhne! So ein doofes Marmeladenbrot, darf dich nicht solche Geräusche hervorbringen lassen!

Aber meine Wut verraucht, als er sich leicht seufzend über die geschwungenen Lippen leckt und sich mit der Hand über den Bauch streicht und sie dann langsam weiter runter gleiten lässt.

Was machst du denn da?

Etwas, oder besser gesagt ER beginnt sich in meiner Hose bemerkbar zu machen. Dabei sollte man doch meinen einmal pro Tag reicht...
Gierig starre ich weiter das Szenario vor mir an und muss schlucken, als Lauri leicht den Mund öffnet und ein Mal meinen Namen stöhnt.

„Hmmm...Ville ...mhhh...“

„J...jah...?“

Langsam öffnet er die feinen, langen Wimpern einen Spalt breit und funkelt mich mit seinen grünen Augen an.

„Willst du auch was frühstücken oder hast du dich schon an mir sattgesehen...?“
Er kann sich ein dreckiges Grinsen nicht verkneifen und zwinkert mich schelmisch an.
Ich gehe auf ihn zu, stelle mich hinter ihn und beuge mich an sein Ohr herunter.
„Ich habe Appetit auf...“
Seine Hände verknoten sich wartend ineinander und ich merke, wie er die Luft anhält.
„...dich...“, füge ich hinzu und küsse die weiße Haut unter seinem Ohr.

Ich ziehe ihn zu mir hoch und versinke in seinen Augen, in seinen wunderschönen Seelenspiegeln.
Fantastische Wälder, unendliche Gipfellandschaften in stechendem Grün.
Das lustvolle Aufflackern dieser glänzenden Saphire, als er mir die Hände in den Nacken legt und seine Beine um mich schlingt.
Er verwickelt meine Zunge in ein drängendes Spiel und stöhnt leise auf, als ich ihn auf dem großen Esstisch ablade und mich zwischen seine gespreizten Beine setze.
Kurz löse ich meine Lippen von seinen und bin nur ein paar Millimeter von seinem Mund entfernt. Süß durchfährt mich ein Schauer, als er mir sanft in die Unterlippe beisst, daran saugt und mir bedeutet ihn einzulassen.

Ich stütze mich mit den Händen auf dem dunklen Holz des robusten Tisches unter uns ab und schließe die Augen.


*flashback*
Zwei Wochen nachdem wir zusammengezogen waren, hat Lauri es nicht mehr ausgehalten und mich am nächstbesten regnerischen Tag in ein Möbelgeschäft geschleppt.
Er wollte unbedingt, dass wir das Wohnzimmer, das wirklich gigantisch ist, mit einem großen antiken Tisch besetzen.
Der Verkäufer hat versucht uns allen möglichen Schrott anzudrehen, aber Lauri blieb hart.
Als wir dann in die Esstisch- Abteilung kamen (so was gibt’s wirklich!),
hat sich mein Kleiner sofort in dieses antike Teil hier verknallt.
Es hat ihn wahrscheinlich genauso wie mich sehr an den Tisch aus unserem gemeinsamen Clip zu Bittersweet erinnert.
Natürlich habe ich ohne mit der Wimper zu zucken 3000 € hingeblättert und wurde mit einer ‚heißen’ Nacht belohnt...
Lauri hat sich seitdem immer sorgfältigst um den Tisch gekümmert.
Er hat mich nicht mal an dem Tisch essen lassen, aus Angst, das Trampeltier Ville Valo würde den Tisch aus dem Hinterhalt angreifen und ihn zerkratzen. Dieser Tisch hat etwas gegen mich... Das spüre ich genau...

*flashback end*
Ich höre ihn heiser meinen Namen flüstern, genieße es, dass er mir rau ins Ohr stöhnt, als ich sein Hemd zur Seite werfe und flüchtig mit der Hand über seinen Schritt streiche.
Ich greife zur Marmelade, die neben uns auf dem Tisch steht und fahre mit dem klebrigen Rot seine bebenden Lippen nach.
Ich muss bei seinem verwirrtem Anblick lachen. Seine Augenbrauen sind zu zwei himmelsstrebenden Bögen geworden und in seinen Augen stehen Fragezeichen.

„Vil...hmmmmmmmmmmmm....“

Ich verschließe seinen Mund mit meinen Lippen und entlocke ihm somit ein leises Stöhnen. Gierig lecke ich die Marmelade von seinen heißen Lippen und fange an mein Becken an seinem zu reiben.
Vollkommen mit seinen Lippen beschäftigt zucke ich leicht zusammen, als ich plötzlich seine kalten Finger an meinem Gürtel spüre. Er zuppelt ungeduldig daran rum und gibt ein leichtes Knurren von sich, als sich die Schnalle nicht seinem Willen fügt. Kurzentschlossen komme ich ihm zur Hilfe und schmeiße den Gürtel zur Seite, der klappernd mit dem Parkett Bekanntschaft macht.

„Ahh! Lauri!“

Er hat nun auch meine Hose geöffnet und ich stöhne laut auf, als er mit seinen Kinderhändchen in meine Shorts fährt. Ich beuge mich zu seinen Hals und verteile meinen sengenden Atem auf der blassen Haut unter mir während ich mich stärker an seine Hände drücke.

... Seine Hände machen mich wahnsinnig...

Ich muss an mich halten um nicht losschreien zu müssen. Nur Lauri hat mich jemals so in Ekstase versetzt. Nur er schafft es immer wieder mich über meine eigenen Grenzen zu treiben.

...So gut, so unendlich gut... platze schon fast vor Geilheit...

Hitzeschauer jagen mir in unregelmäßigen Abständen über den Rücken, lassen mich erzittern und den letzten Rest Vernunft, der in mir steckt, flöten gehen. Grelle Lichtpunkte tanzen in der Luft, blendende Irrlichter umflackern seinen Körper, verschaffen ihm eine glänzende Aura.

Aber... hey! Was soll das ?! Niemand hat gesagt, dass du aufhören sollst!!!... Ahh, jah... du willst dich nur auch ausziehen.

Schnell setzt er sich auf und schmeißt seine Hose bei Seite und zieht langsam seine Shorts aus. Leicht bedröppelt starre ich ihn an und merke, wie mein Schwanz wächst... wie groß kann das denn noch werden ...?

„Hnhnhn... Wollen wir jetzt Table- Dancer spielen...?“

Unschuldig zwinkernd wirft er nun auch seine Shorts über die Schulter und beugt sich zu mir runter um mir auch das letzte Kleidungsstück vom Körper zu reißen.
Dann legt er sich provokativ vor mich und begibt sich so vollkommen in meine Gewalt.

„Komm schon... das Marmeladenglas ist noch fast voll... währe es nicht schade diese Chance zu verpassen...? Los... lass deine Finger über meinen Körper gleiten... verteile die kalte Marmelade auf meiner Haut.... ich will deine Zunge fühlen... wie sie die klebrigen Spuren nachzieht... lass mich dich fühlen, wie sehr du mich liebst...“

Seine Worte machen mich dermaßen heiß, dass ich Probleme habe, das Glas nicht fallen zu lassen, das er mir gerade in die Hände gedrückt hat.
Ich beginne die Fruchtmasse auf seinem Oberkörper zu verteilen und nehme das wohlige seufzen, das er von sich gibt, während er sich unter mir räkelt und meinen Namen beschwörend flüstert, in mir auf.
Von seinem lustvollen Gemurmel beflügelt beuge ich mich runter und sauge, lecke, schabe langsam und qualvoll die Marmelade von seiner glänzenden Haut.

„Ahh! Ville!! Hah... Tiefer...ah... mach weiter!!!“

Er wird unruhig und drückt mich runter. Sein Ständer ist nicht mehr zu übersehen. Ich fahre mit der Zunge über die ganze Länge und umschmeichele die Spitze zärtlich mit meinen Lippen. Unter mir windet sich Lauri wie ein Aal und gibt mit heiserer Stimme abgehackte Sätze von sich.

„Hm... jah... wie beim ersten Mal... was so gut... Ahhh... da... immer, genau...hah...“

Ich lutsche an ihm, lecke über seine Erregung und genieße die gedämpften Geräusche mit denen er mich überschüttet. Ja... so klingt richtiger Sex... es riecht auch so... in dem Raum schwebt dieser bestimmte Duft... Er liegt wie ein leichter Nebel unter der Decke und wabert langsam durch das Zimmer. Er ist kurz davor. Ich höre auf und rutsche zu ihm hoch.

„Lauri... ich will dich... jetzt und hier...“

Er kann nur noch nicken und beisst sich fest auf die Lippen als ich in ihn eindringe und anfange mich nach einiger Zeit zu bewegen.
Er ist so eng und heiß... gefangen zwischen warmen festen Wänden der Lust... Unglaubliche Glücksgefühle durchströmen meinen Körper, seine Finger graben sich in meine Handrücken. Er macht sich nicht mehr die Mühe leise zu bleiben und lässt seinen Gefühlen freien Lauf. Ich spüre wie sich seine Muskeln immer mehr anspannen und er sich hilfesuchend mit den Beinen an mich klammert.

Ich beginne seine Erektion entlang zufahren und fange an ihn zu massieren. Sein Atem ist gänzlich aus dem Rhythmus geworfen. Ich kann ihn stoßweise hören, als Lauri sich aufsetzt und sich an mich klammert, während er mir sein Becken entgegendrückt.

„Ville!! Ich...ich kann ...hah ... nicht mehr...“

Auch bei mir kann es nicht mehr lange dauern. Lauris kleine Hände an meinem Nacken. Sein heißer Atem der mir gegen den Hals schlägt und mein Blut zum kochen bringt. Dann sein Blick, der mich förmlich durchbohrt und vor Lust verhangen ist. Das alles gibt mir den Rest.

Mit einem langezogenem Stöhnen komme ich in Lauri und er ergießt sich wenige Sekunden später heiß über unsere Bäuche. Schweratmend lasse ich mich auf ihn sinken und genieße die Nachbeben, die in starken Wellen durch meinen Körper fließen. Verträumt geistern Puppenhändchen durch mein verschwitztes Haar, fangen Schweißperlen ab, die sich einen Weg über meinen Körper bahnen.

„...Ville...?“

Etwas benebelt streiche ich mit der Hand über seinen nackten Körper und horche gespannt auf. Was kommt jetzt?

„Und... wie war’s...?“ In seinen Augen blitzt es erwartungsvoll auf.

„Häh?“ Ein äußerst intelligenter Kommentar.

„Hat dir dein Frühstück geschmeckt?“ Er kichert leise und strahlt mich neugierig an. Grinsend sehe ich ihm in die Augen und stütze mich auf dem harten Holz unter uns ab.

„Ja... das war das Beste... wie ich immer zu sagen pflege :nichts geht über Morgensex ... Nur der Tisch wird langsam etwas zu hart...“

Jetzt passiert etwas merkwürdiges. Lauris Gesicht erstarrt und er sieht mich ungläubig an. Dann setzt er sich auf und sieht sich konfus im Zimmer um.

„Wir... wir haben auf dem Tisch...?“ Genau! Du hast´s erfasst, Junge!

Ich nicke und beobachte gespannt seinen Gesichtsausdruck.

„...Ville...“

Ohoh... klingt irgendwie bedrohlich...

„Äh...ja?“

„Da...“

Nichts gutes verheißend deutet er auf eine Stelle auf dem Tisch.

„Ein Kratzer!!!!“

Seine Augen blitzen gefährlich und ich krieche vorsichtshalber schon rückwärts vom Tisch.

„Ville...“

„Ja...Schatz...?“ Uahh!!! Ich hab Angst!!!

„Wenn ich du wäre, würde ich jetzt rennen...“

Und schon flitze ich aus dem Wohnzimmer. Ich hab’s ja gesagt, ...

...dieser Tisch hat was gegen mich...





Ende